Aktuelles
17.01.2013 in Aktuelles
Vom EP geforderte noch stärkere Regulierung scheitert an Mitgliedstaaten
"Das Europäische Parlament hat Konsequenzen aus dem intransparenten Handeln und den fragwürdigen Entscheidungen, mit denen die Ratingagenturen die Krise immer wieder befeuert haben, gezogen. Eingriffe in die politische Agenda durch fragwürdige Länderratings kurz vor Gipfeltreffen gehören der Vergangenheit an, fehlerhafte Einschätzungen der Ratingagenturen können Konsequenzen haben. Eine noch weitergehende Regulierung war mit den Mitgliedstaaten aber leider nicht zu machen", bringt das Mitglied des federführenden Wirtschafts- und Währungsausschusses Peter SIMON, die wichtigsten vom Europäischen Parlament in seiner Plenarsitzung beschlossenen Neuerungen auf den Punkt.
10.12.2012 in Aktuelles
Verleihung Friedensnobelpreis 2012 an Europäische Union
Der baden-württembergische SPD-Europaabgeordnete Peter SIMON zu der heutigen Verleihung des Friedensnobelpreises in Oslo an die Europäische Union:
"Der Preis ehrt all die hunderten Millionen Menschen aus den Mitgliedstaaten, die Europa im Laufe der Jahrzehnte zu dem gemacht haben, was es ist. Aus den Ruinen des zweiten Weltkriegs und tief verfeindeten Völkern ist ein Friedens- und Integrationsprojekt entstanden, das seinesgleichen sucht und um das uns andere zu Recht beneiden. Diese gemeinsame Leistung hat den Friedensnobelpreis verdient."
29.11.2012 in Aktuelles
Aufsicht des Tagesgeschäfts durch EZB im Europäischen Parlament dank Sozialdemokraten vom Tisch
Wirtschaftsausschuss des EP belässt Aufsicht von Sparkassen und Genossenschaftsbanken auch weiterhin faktisch bei BaFin und Bundesbank. Sparkassen und Genossenschaftsbanken in Deutschland können erst einmal durchatmen: Eine Einmischung der Europäischen Zentralbank in ihr Tagesgeschäft soll es im Normalfall nicht geben. Dafür hat sich der Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments in seiner heutigen Abstimmung zur Schaffung einer neuen Europäischen Bankenaufsicht klar ausgesprochen. "Wir haben die Sorgen und Bedenken der vielen Sparkassen und Genossenschaftsbanken ernst genommen und erst unsere Kollegen und dann den Ausschuss davon überzeugen können, dass der Vorschlag der Europäischen Kommission an dieser Stelle nachgebessert werden muss", betont das Mitglied des Wirtschafts- und Währungsausschusses Peter SIMON, auf dessen Initiative hin sich die Sozialdemokraten für eine solche Lösung eingesetzt hatten.
26.10.2012 in Aktuelles
Europäisches Parlament beschließt strengere Regeln beim Handel mit Finanzinstrumenten und Wertpapierdienstleistungen
Im Rahmen der Revision der Finanzmarktrichtlinie MiFID fordern die Europaabgeordneten einen besseren Verbraucherschutz bei der Anlagenberatung, Kunden sollen besser darüber informiert sein, wer bei Geschäftsabschluss Provisionen in welcher Höhe erhält.
"Wir ziehen das Regulierungsnetz auf den Finanzmärkten engmaschiger und stärken dabei die Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher" bringt der baden-württembergische SPD-Europaabgeordnete Peter Simon den heutigen Beschluss des Europäischen Parlaments zum Handel mit Finanzinstrumenten und Wertpapierdienstleistungen auf den Punkt. Das Mitglied des Wirtschafts- und Währungsausschusses hatte sich dabei im Zuge der Verhandlungen des Gesetzesentwurfs u. a. dafür besonders eingesetzt, dass Anlageberater, die sich unabhängig nennen, künftig keine Provisionen mehr annehmen dürfen. "Wo zukünftig unabhängig drauf steht, wird auch unabhängig drin sein!", erläutert Peter Simon diese von einer Mehrheit des Plenums heute geteilten Forderung.
12.10.2012 in Aktuelles
Europäische Union erhält Friedensnobelpreis 2012
Der baden-württembergische SPD-Europaabgeordnete Peter SIMON zu der heutigen Entscheidung des Nobelpreiskomitees, die Europäische Union mit dem Friedensnobelpreis 2012 auszuzeichnen: "Der Preis geht an die hunderten Millionen Menschen aus den derzeit 27 Mitgliedstaaten, die Europa zu dem gemacht haben, was es ist: Das friedliche Zusammenleben ist das Leitmotiv der Europäischen Union und unsere gemeinsamen Grundwerte wie Frieden, Freiheit, Demokratie, Meinungsfreiheit und Bürgerrechte machen diesen Staatenverbund so einzigartig und zu einem Vorbild.", betont Peter SIMON. "Gerade in Zeiten der Krise ist diese Auszeichnung ein ganz wichtiges Signal, weil sie uns alle daran erinnert, was wir in den letzten Jahrzehnten gemeinsam im Europa geschaffen haben. Der Nobelpreis würdigt diese gemeinsamen Errungenschaften und darauf können wir alle in Europa stolz sein", so Peter SIMON weiter.
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